Bauprojekt

Seit längerem beschäftigt die Verantwortlichen der Kirchengemeinde der Neubau des Gemeindehauses.

Seit Dezember 2020 gibt es dazu neue Informationen:

Bildrechte: beim Autor

An der Stelle des bisherigen Gebäudes wird ein "Haus der Begegnung" entstehen.

Im Dezember 2020 bekam die Kirchengemeinde das lange ersehnte "Ok" zusammen mit der Zusage eines erheblichen Zuschusses durch die Landeskirche ELKB. Und als letzten Schritt stimmte im zu Ende gehenden Jahr auch der Bauausschuss der Stadt Mainburg dem Bauantrag der Kirchengemeinde zu.

Die Verantwortlichen der Erlösergemeinde und Architekt Michael Deppisch gehen nun mit Planungssicherheit ins neue Jahr.

Bis das neue Gebäude Ende 2022 stehen wird, war es ein langer Weg:

Von 1956 bis 1992 diente das kleine Nebengebäude der Erlöserkirche als Pfarrhaus. Als dieses in ein nahe gelegenes größeres Haus umzog, wurde das alte Pfarrhaus zum Gemeindehaus umfunktioniert. Von Anfang an hatte es aufgrund der kleinen Räume den Charkater eines Provisoriums: Der große Saal misst gerade einmal 28 qm.
2015 wurden Zimmer im Obergeschoss aufgrund von neuen Brandschutzverordnungen gesperrt. Der in die Jahre gekommenen Bausubstanz und schlechten Isolierung merkte man an, dass die Engagierten vor fast 70 Jahren mit sehr bescheidenen Mitteln arbeiten mussten.

GeimendehausPläne
Bildrechte: Erlösergemeinde

Ein großer Teil der Gesamtkosten von 2 Mio. Euro für den Neubau werden in das Außengelände fließen, das eine echte Herausforderung für alle Beteiligten darstellt: Viele Unebenheiten müssen ausgeglichen und eine durchgängige Barrierefreiheit garantiert werden.
Zuschüsse dafür haben bisher zugesagt:
- die evangelische Landeskirche in Bayern
- das evangelische Dekanat Ingolstadt
- die Stadt Mainburg.
Anträge auf Kostenzuschuss laufen aktuell noch beim europäischen Föderprojekt Leader und bei den Verwaltungsstellengemeinden mit dort wohnenden evangelischen Gemeindegliedern.
Der Rest muss von der Erlösergemeinde getragen werden. Dieser wird mindestens 300.000 Euro betragen.

Die kleine Kirchengemeinde geht dafür einen besonderen Weg: Es wird an der Stelle des bisherigen Gebäudes ein "interkulturelles und interreligiöses Begegnungszentrum" entstehen, d.h. die Gemeinde öffnet ihr Gebäude im Sinne ihrer bisherigen Arbeit. Seit 2015 gibt es den "Helferkreis für Flüchtlinge", der sich für Integration einsetzt und neben individueller Begleitung von Schutzsuchenden zahlreiche Sprachkurse durchführte und zum "Café International" einlud. Vorträge zu interreligiösen Themen, Beteiligung an der "Interkulturellen Woche" in Zusammenarbeit mit der VHS Mainburg, Kino-Nachmittage mit interkulturellem Hintergrund und ein besonderer Blick auf das Thema Inklusion werden - neben traditionellen Themen und Gruppen der evangelischen Gemeinde - das Haus mit Leben füllen.

Sobald es neue Entwicklungen gibt, werden sie an dieser Stelle hier veröffentlicht. Ein Baustellen-Tagebuch wird entstehen und den Fortschritt mit Bildern dokumentieren.

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